Nachfolgend finden Sie eine Erklärung der wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit Personal und Recht.
Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) vom 26. Februar 1996 ist ein Gesetz, auf dessen Grundlage in Deutschland in bestimmten Branchen Mindeststandards für Arbeitsbedingungen festgelegt werden können. Ursprüngliches Ziel des Gesetzes war die Festschreibung zwingender Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer, die von im Ausland ansässigen Arbeitgebern zur grenzüberschreitenden Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, nach Deutschland entsandt werden. Daneben bietet das Gesetz aber auch eine rechtliche Möglichkeit, über die Gruppe der aus dem Ausland entsandten Arbeitnehmer hinaus auch für alle im Inland tätigen Arbeitnehmer Mindestarbeitsbedingungen zur Geltung zu bringen.
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist ein Bundesgesetz, das Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll.
Die Allgemeinverbindlichkeitserklärung des Bundesarbeitsministers ist die Voraussetzung für die allgemeine Gültigkeit eines Mindestlohntarifvertrages. Der Allgemeinverbindlichkeitserklärung geht die Aufnahme der Zeitarbeit in das Arbeitnehmerentsendegesetz voraus.
Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) hat das Ziel der Senkung der Zahl der Arbeitsunfälle und die Verbesserung der Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz. Verschiedene Leitfäden und Standards beinhalten Vorgaben dazu.
Das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vom 7. August 1972 regelt die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern. Es diente ursprünglich ausschließlich dem sozialen Schutz der Leiharbeitnehmer und sollte diese insbesondere vor Ausbeutung bewahren. Das AÜG stellt die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung unter einen so genannten Erlaubnisvorbehalt, d. h. der Verleiher bedarf der behördlichen Erlaubnis. Dies gilt auch für Verleiher mit Sitz im Ausland. Die Erlaubnis erteilt die Bundesagentur für Arbeit.
Auf das Arbeitszeitkonto fließen die erarbeiteten Stunden, die über die monatliche Arbeitszeit hinausgehen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können in bestimmten Grenzen (2 Tage pro Monat; Grenzen: ¬21/+150 Stunden) Freizeit anordnen bzw. Freizeit beantragen, mit der Folge, dass dem Arbeitnehmer für den angeordneten/beantragten Freizeitausgleich die entsprechende Zahl der auf dem Konto befindlicher Stunden ausgezahlt wird. Der Guthabenstand auf dem Arbeitszeitkonto reduziert sich um die entnommene Stundenzahl. Für den Arbeitgeber ist das Arbeitszeitkonto ein wichtiges Instrument, um bezahlte Nichteinsatzzeiten zu verhindern. Der Arbeitnehmer kann sich auf diese Weise zusätzliche bezahlte freie Tage verschaffen, ohne das Urlaubskonto angreifen zu müssen.
Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge: Aufgrund der §§ 18 und 19 des Arbeitsschutzgesetzes vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1246) und des § 30 Abs. 2 Nr. 9 des Gentechnikgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Dezember 1993 (BGBl. I S. 2066) verordnet die Bundesregierung nach Anhörung der Zentralen Kommission für die Biologische Sicherheit: Artikel 1 der Verordnung zur Rechtsvereinfachung und Stärkung der arbeitsmedizinischen Vorsorge (BGBl. 2008 Teil I Nr. 62 S.2768, ausgegeben zu Bonn am 23. Dezember 2008).
Das deutsche Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) vom 7. August 1972 regelt die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern. Es diente ursprünglich ausschließlich dem sozialen Schutz der Leiharbeitnehmer und sollte diese insbesondere vor Ausbeutung bewahren. Das AÜG stellt die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung unter einen so genannten Erlaubnisvorbehalt, d. h. der Verleiher bedarf der behördlichen Erlaubnis. Dies gilt auch für Verleiher mit Sitz im Ausland. Die Erlaubnis erteilt die Bundesagentur für Arbeit.
Die Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZWV) ist eine Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit vom 16. Juni 2004 gem. § 87 SGB III und regelt die Anerkennung von fachkundigen Stellen und die Zulassung (Zertifizierung) von Bildungsträgern und Bildungsmaßnahmen. Die von den Agenturen für Arbeit bzw. den Arbeitsgemeinschaften für Grundsicherung an Arbeitsuchende herausgegebenen Bildungsgutscheine können nur bei den so zertifizierten Bildungsträgern und -maßnahmen eingelöst werden.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist der Verwaltungsträger der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Der Sitz der BA ist Nürnberg. Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) urteilt über die Anwendung des deutschen Arbeitsrechts und trägt durch seine Rechtsprechung zu dessen Weiterentwicklung wesentlich bei. Es ist das oberste Gericht der Arbeitsgerichtsbarkeit (im Sinne der Instanzen) und ist damit einer der fünf obersten Gerichtshöfe der Bundesrepublik in Deutschland. Seinen Sitz hat es auf dem ehemaligen Hornwerk der Zitadelle Petersberg in Erfurt. Als Behörde ist das Bundesarbeitsgericht dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstellt.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin berät als maßgebliche Ressortforschungseinrichtung des Bundes die Bundesregierung in allen Fragen von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen.
Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft - BDWi - steht für 26 Branchen der Dienstleistungswirtschaft, deren Berufsverbände sich im BDWi zusammengeschlossen haben. Er vertritt mehr als 100.000 Dienstleistungsunternehmen, die vor allem mittelständisch geprägt sind.
Betriebsverfassung ist die grundlegende Ordnung der Zusammenarbeit von Arbeitgeber und der von den Arbeitnehmern gewählten betrieblichen Interessenvertretung. Ihre Grundlage ist in Deutschland das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG).
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt als zentrale Kodifikation des deutschen allgemeinen Privatrechts die wichtigsten Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen. Es bildet mit seinen Nebengesetzen (z. B. Wohnungseigentumsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz, Lebenspartnerschaftsgesetz) das allgemeine Privatrecht. Nach langjähriger Beratung in zwei Juristenkommissionen trat das BGB am 1. Januar 1900 durch Art. 1 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) in Kraft (RGBl. I S. 195). Es war die erste Kodifikation im Privatrecht, die für das gesamte Reichsgebiet Gültigkeit besaß.
Die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) sind die von den deutschen Berufsgenossenschaften erlassenen Unfallverhütungsvorschriften.
Sie werden in vier Kategorien eingeteilt:
* Kategorie A: Allgemeine Vorschriften und betriebliche Arbeitsschutzorganisation
* Kategorie B: Einwirkungen
* Kategorie C: Betriebsart und Tätigkeiten
* Kategorie D: Arbeitsplatz und Arbeitsverfahren
Die BG-Vorschriften stellen so genanntes autonomes Recht der
Berufsgenossenschaften dar und sind für die Mitglieder der
Berufsgenossenschaften verbindlich.
Das Bruttoinlandsprodukt gibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen. Werden vom BIP die Abschreibungen abgezogen, ergibt sich das Nettoinlandsprodukt. Das BIP ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Die Veränderungsrate des BIP dient als Messgröße für das Wirtschaftswachstum.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ist ein Bundesministerium der Bundesrepublik Deutschland. Das Ministerium, das früher Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hieß, ging zwischen 2002 und 2005 im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit auf. Bei der Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2005 wurde der Aufgabenbereich wieder neu zugeschnitten.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist ein Bundesministerium der Bundesrepublik Deutschland. Der Hauptsitz des Bundesministeriums befindet sich in den sogenannten Kreuzbauten in Bonn, ein zweiter Dienstsitz in Berlin. Die Ursprünge des Bundesministerium für Bildung und Forschung reichen bis in das Jahr 1955 zurück, als am 20. Oktober 1955 das Bundesministerium für Atomfragen gegründet wurde.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA, ehemals Bundesanstalt für Arbeit) ist der Verwaltungsträger der deutschen Arbeitslosenversicherung. Sie erbringt die Sozialleistungen am Arbeitsmarkt, insbesondere Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen. Sie ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und Anstaltscharakter. Der Sitz der BA ist Nürnberg. Sie ist mit etwa 97.000 Mitarbeitern die größte Behörde in Deutschland und einer der größten Arbeitgeber des Bundes.
Das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) wurde am 8. Januar 1963 verkündet und ergänzt als Mindestregelung die bis dahin allein und seither daneben bestehenden vielfältigen Einzelabsprachen zwischen den Tarifparteien für jede Branche und jedes Land. Zweck des Gesetzes ist der soziale Arbeitsschutz. Das Gesetz regelt lediglich, in welchem Umfang der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mindestens bezahlten Erholungsurlaub zu gewähren hat. Nach § 2 sind davon alle Arbeiter, Angestellten und arbeitnehmerähnliche Personen erfasst.
Das Bundesversicherungsamt (BVA) ist eine selbstständige deutsche Bundesoberbehörde. Es übt die Rechtsaufsicht über die Sozialversicherungsträger aus.
Bundesverband Zeitarbeit
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist eine Vereinigung der CDU mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Gesellschaftspolitik“.
Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen
Die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und PersonalService-Agenturen (CGZP) ist ein Zusammenschluss von ursprünglich sechs Gewerkschaften des Christlichen Gewerkschaftsbundes (CGB) aus dem Herbst 2002. Heute gehören drei CGB-Mitgliedsgewerkschaften der Tarifgemeinschaft an:
* Christliche Gewerkschaft Metall (CGM)
* DHV – Die Berufsgewerkschaft (DHV)
* Gewerkschaft Öffentlicher Dienst und Dienstleistungen (GÖD)
Die CGZP hat am 24. Februar 2003 einen Flächentarifvertrag für
Zeitarbeitsunternehmen mit der Interessengemeinschaft Nordbayerischer
Zeitarbeitsunternehmen (INZ) abgeschlossen.
Heute sind die Arbeitgeberverbände INZ und MVZ zum Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister (AMP)
fusioniert, der die Tarifpartnerschaft mit der CGZP weiterführt.
Darüber hinaus hat die CGZP zahlreiche Haustarifverträge abgeschlossen,
die in der Regel bei den Entgelten unter dem AMP-Flächentarif liegen.
Die Tarifarbeit der CGZP erreicht damit schätzungsweise etwa 30 Prozent
aller Zeitarbeiter.
Die Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU) ist eine christlich-konservative Partei in Bayern. Auf Bundesebene bildet sie im Deutschen Bundestag gemeinsam mit ihrer Schwesterpartei, der CDU, eine Fraktionsgemeinschaft (CDU/CSU-Bundestagsfraktion). In Bayern stellt die CSU mit Horst Seehofer den Ministerpräsidenten und koaliert mit der FDP.
Dekra wurde 1925 in Berlin als Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein gegründet. Mit rund 18.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 1,4 Mrd. Euro ist Dekra in Deutschland die größte und weltweit die drittgrößte Prüfgesellschaft. Zu den Hauptaufgaben gehören die periodische Überwachung von Kraftfahrzeugen, Gutachten, Sicherheitsprüfungen und die Prüfung von technischen Anlagen.
Deregulierung bedeutet in der Ordnungspolitik, einem Teilbereich der Wirtschaftspolitik, den Abbau oder die Vereinfachung von Marktregulierung in Form von staatlichen Normen und Vorschriften. Zur Deregulierung zählen Maßnahmen der (Re-)Privatisierung, also die Verlagerung bestimmter staatlicher Aktivitäten in die Verfügungsgewalt des privaten Sektors der Volkswirtschaft, sowie Maßnahmen zum Bürokratieabbau.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist die größte Dachorganisation von Einzelgewerkschaften. Ihm gehören acht Mitgliedsgewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland an. Diese decken alle Branchen und Wirtschaftsbereiche ab. Es gibt jedoch auch Gewerkschaften, die nicht zum DGB gehören. Der DGB versteht sich als Stimme der Gewerkschaften und Arbeitnehmer gegenüber politischen Entscheidungsträgern und Verbänden in Bund, Ländern und Gemeinden und koordiniert die gewerkschaftlichen Aktivitäten. Er ist von Anfang an dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft verpflichtet. Der DGB wurde am 12. Oktober 1949 in München gegründet.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist die Dachorganisation der 79 deutschen Industrie- und Handelskammern. Im Auftrag und in Abstimmung mit den IHKs übernimmt der DIHK die Interessenvertretung der gewerblichen deutschen Wirtschaft gegenüber Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen. Mitglieder des DIHK sind die Industrie- und Handelskammern, die selbst Körperschaften des öffentlichen Rechts sind. Die IHK-Organisation legt mit seinen Wirtschaftspolitischen Positionen jährlich zentrale Vorschläge für mehr Wachstum und Beschäftigung vor.
DIN EN ISO 9001 legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System) für den Fall fest, dass eine Organisation ihre Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, welche die Anforderungen der Kunden und allfällige behördliche Anforderungen erfüllen, und anstrebt, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Diese Norm beschreibt modellhaft das gesamte Qualitätsmanagementsystem und ist Basis für ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) – Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten e. V. ist die größte Journalisten-Organisation Europas mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 38.000 Mitglieder. Der DJV bezeichnet sich selbst als Kombination von Gewerkschaft und Berufsverband. Er sieht sich gleichermaßen als Interessenvertretung fest angestellter und freiberuflich tätiger Journalisten aus allen Medienbereichen.
Als Dreiecksverhältnis bezeichnet man das Zusammenspiel der Akteure innerhalb der Zeitarbeit. Hierzu gehören der Zeitarbeitnehmer (ZAN), das Zeitarbeitsunternehmen (ZUN) sowie das Kundenunternehmen (KU). Der ZAN schließt mit dem ZUN einen Arbeitsvertrag ab, der alle einschlägigen arbeitsrechtlichen Leistungen enthält. Der ZUN schließt wiederum mit dem KU einen Überlassungsvertrag ab, der den Einsatz des ZAN beim KU regelt. Arbeitgeber und Dienstherr des ZAN bleibt in jedem Fall das ZUN.
Die Europäische Union (EU) ist ein aus 27 europäischen Staaten bestehender Staatenverbund. Die Bevölkerung in den Ländern der EU umfasst derzeit rund eine halbe Milliarde Einwohner. Gemeinsam erwirtschaften die Mitgliedstaaten im Europäischen Binnenmarkt das größte Bruttoinlandsprodukt der Welt.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH), amtlich Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften, mit Sitz in Luxemburg ist das oberste rechtsprechende Organ der Europäischen Gemeinschaften. Er nimmt damit im politischen System der EUdie Rolle der Judikative ein; präziser spricht man jedoch von den Gerichten der Europäischen Gemeinschaften, denn es gibt mittlerweile drei Spruchkörper.
Wesentlicher Vorteil der Zeitarbeit gegenüber den herkömmlichen Beschäftigungsverhältnissen ist die Flexibilität. Mit Hilfe der Zeitarbeit können Unternehmen auf schwankende Auftragslagen flexibel reagieren.
Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) wurde vom Bund, den Bundesländer und den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung auf der Grundlage internationaler und europäischer Vorgaben vereinbart und im November 2007 von der 84. Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder (ASMK) bestätigt.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist eine deutsche Gewerkschaft, die sich mit den Belangen von Beschäftigten der Polizei befasst. Die GdP steht allen Polizeibeschäftigten zur Mitgliedschaft offen. Als mitgliederstärkste Berufsvertretung organisiert sie rund 180.000 Mitglieder. Die GdP ist seit 1. April 1978 eine der acht Einzelgewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wurde am 14. September 1950 in Hamburg auf Bundesebene gegründet.
Der Gefahrtarif ist eine Satzung einer gewerblichen Berufsgenossenschaft. Sie dient zur Berechnung des Beitrags für einzelne Unternehmen, für die die Berufsgenossenschaft zuständig ist. Die Bemessung des Beitrags zur Unfallversicherung nach der Unfallgefahr anhand des Gefahrtarifs dient zur Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.
Gesamtmetall ist die Kurzform für Die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie, den Zusammenschluss der Landesarbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie (M+E).Der Dachverband Gesamtmetall vertritt die gemeinsamen und übergreifenden Interessen der M+E-Unternehmen auf Bundesebene. Gesamtmetall ist Mitglied bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Besondere Arbeits-Schwerpunkte des Dachverbandes Gesamtmetall sind die Konzeption und Koordination gemeinsamer Aktivitäten der in ihr zusammengeschlossenen Verbände sowie die Kontaktpflege zu politischen Institutionen und zu den Medien.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (Allgemeiner Deutscher Lehrer- und Lehrerinnen-Verband) - Gesamtverband der Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher (GEW) ist eine Gewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW ist die Bildungsgewerkschaft Deutschlands und ihr gehörten Ende 2005 rund 252.000 Mitglieder an.
Der Girls’ Day ist ein Aktionstag im Jahr, der speziell Mädchen und Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe motivieren soll. Er soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in den sogenannten „Männerberufen“ zu erhöhen und damit den sich abzeichnenden Fachkräftemangel in der Industrie zu verringern. Insgesamt haben bereits etwa 800.000 Mädchen mitgemacht.
Die nach dem ehemaligen VW-Vorstand Peter Hartz benannten Reformgesetze der rot-grünen Bundesregierung haben den Boden für die positive Entwicklung der Zeitarbeit bereitet. Die gesetzlichen Lockerungen für die Zeitarbeit (Hartz I) und die in diesem Zusammenhang umgesetzte Tarifierung der Branche waren Voraussetzung für die aktuelle Entwicklung der Branche.
Der Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) ist die Spitzenorganisation des deutschen Einzelhandels für rund 410.000 selbstständige Unternehmen mit 2,7 Millionen Beschäftigten und jährlich 395 Milliarden Euro Umsatz. Der HDE hat über 100.000 Mitglieder.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit gegründet. Es erforscht den Arbeitsmarkt auf Grundlage zweier gesetzlicher Aufträge, die für den Bereich der Arbeitslosenversicherung im SGB III und für die Grundsicherung für Arbeitsuchende im SGB II geregelt sind. Das IAB macht seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich und erteilt unabhängigen Rat an Politik und Praxis.
Das IAQ ist im Jahr 2007 aus vier Forschungsschwerpunkten und einem Teil der Wissenschaftler des früheren Instituts Arbeit und Technik (IAT), gegründet worden, das auf Beschluss der Landesregierung neuorganisiert und in die Universität Duisburg-Essen und die FH Gelsenkirchen überführt wurde. Als Institut des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften an der UDE führt das IAQ die Arbeits- und Bildungsforschung des früheren Instituts Arbeit und Technik (IAT) fort und entwickelt sie weiter. Als Zentrum für interdisziplinäre und international vergleichende Forschung in den Sozialwissenschaften richtet das IAQ den besonderen Fokus auf die Bereiche Beschäftigung, Sozial- und Bildungssysteme. Es befasst sich mit Grundlagen- wie auch angewandter Forschung.
Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung e. V. (ifo: Akronym aus Information und Forschung) ist eine Münchner Forschungseinrichtung, die als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands ihre Arbeit der Analyse der Wirtschaftspolitik widmet und monatlich den ifo Geschäftsklimaindex ermittelt.
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) entstand am 1. Januar 1996 durch Fusion der IG Bau-Steine-Erden (IG BSE) und der Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft. Zur Zeit ihrer Gründung (1996) gehörten ihr rund 720.000 Mitglieder an. Ende 2007 zählte die IG Bau 350.000 Mitglieder. Die IG BAU ist als viertgrößte Einzelgewerkschaft Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).
Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) entstand 1997 durch Fusion der IG Bergbau und Energie (IG BE) mit der IG Chemie, Papier, Keramik (IG CPK) und der Gewerkschaft Leder (GL). Die IG Bergbau, Chemie, Energie ist Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und drittgrößte Einzelgewerkschaft im DGB. Ende 2005 gehörten ihr rund 749.000 Mitglieder an.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Kurzform INSM, ist eine 2000 vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall gegründete sowie von weiteren Wirtschaftsverbänden und Unternehmen, getragene Organisation, die das Ziel verfolgt, die deutsche Öffentlichkeit von „marktwirtschaftlichen Reformen“ zu überzeugen. Die INSM beruft sich laut ihrem veröffentlichtem Mission Statement auf "eine klare ordnungspolitische Linie im Sinne Ludwig Erhards".
Internes Personal sind die Mitarbeiter, die in der Verwaltung und den Geschäftsstellen der Zeitarbeitsunternehmen eingesetzt sind. Sie verwalten und überlassen das externe Personal, also die Mitarbeiter eines Zeitarbeitsunternehmens, die per Zeitarbeit in die Kundenbetriebe überlassen werden.
Als KlebeEffekt wird die Übernahme von Zeitarbeitnehmern in den Kundenbetrieb beschrieben. Nach Branchenerfahrungen liegt dieser Wert bei einem Drittel. Das heißt, dass statistisch gesehen jeder dritte Zeitarbeitnehmer aufgrund seiner Tätigkeit vom Kundenbetrieb abgeworben wird. Dieser arbeitsmarktpolitische Effekt blieb auch der Politik nicht verborgen und sie versuchte sich diesen u.a. durch die Einrichtung der PersonalServiceAgenturen (PSA) zu Nutze zu machen. Diverse Konstruktionsmängel verhinderten jedoch, dass sich die PSA zu einem ähnlichen Erfolgsmodell wie die private Zeitarbeit entwickelten. Die Branche weist jedoch immer wieder darauf hin, dass arbeitsmarktpolitische Effekte ein positiver Nebeneffekt der Zeitarbeit sein könne, aber nicht ihre Hauptaufgabe darstellt.
Konsolidierung oder Konsolidation (von lat. consolido, „fest machen“) bezeichnet: Die Sicherung (Festigung) etwas Bestehenden. Das Wesen der Konsolidierung ist das Zusammenfassen, Zusammenrücken, Verschmelzen von Dingen die zusammengehören, so dass unerwünschte, nicht passende oder kranke Dinge ausgeschieden werden und ein klareres und kompakteres Ganzes entsteht.
Konjunkturelles Kurzarbeitergeld (Kug) wird gewährt, wenn in Betrieben oder Betriebsabteilungen die regelmäßige betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit infolge wirtschaftlicher Ursachen oder eines unabwendbaren Ereignisses vorübergehend verkürzt wird. Die Voraussetzungen der §§ 169 bis 182 Sozialgesetzbuch 3 (SGB III) müssen dabei erfüllt sein.
Im Kundenbetrieb leisten die Zeitarbeitnehmer ihren Einsatz ab. Das Kundenunternehmen ist Vertragspartner des Zeitarbeitsunternehmens, das wiederum den Zeitarbeitnehmer unter Vertrag hat. Dieses rechtliche Zusammenspiel nennt sich Dreiecksverhältnis.
Kurzarbeit ist im Arbeitsverhältnis ein Ausnahmezustand mit reduzierter Regelarbeitszeit. Sie soll Unternehmen als Möglichkeit dienen, bei schwieriger Wirtschaftslage Kündigungen zu vermeiden. Die Arbeitnehmer im Unternehmen arbeiten bei Kurzarbeit über einen gewissen Zeitraum hinweg weniger oder sogar überhaupt nicht. Der dadurch entstehende Verdienstausfall wird durch den Staat in gewisser Höhe ausgeglichen. Zuständig für diese Leistung ist in Deutschland die Bundesagentur für Arbeit, in Österreich der Arbeitsmarktservice.
Das Landesarbeitsgericht (LAG) ist in Deutschland ein oberes Landesgericht auf dem Gebiet der Arbeitsgerichtsbarkeit. Es ist regelmäßig Berufungs- oder Beschwerde-Gericht im Rechtszug der Arbeitsgerichtsbarkeit zu den erstinstanzlichen Urteilen und Beschlüssen des Arbeitsgerichtes. Gegen Urteile des Landesarbeitsgerichts ist als Rechtsmittel die Revision oder bei Beschlüssen die Rechtsbeschwerde zum Bundesarbeitsgericht möglich.
Bei der Arbeitnehmerüberlassung (Leiharbeit, Personalleasing, Zeitarbeit) wird ein Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer, Zeitarbeitnehmer) von seinem Arbeitgeber (Verleiher, Zeitarbeitsunternehmen) einem Dritten (Entleiher) zur Arbeitsleistung überlassen. Bei der Formulierung zur Arbeitnehmerüberlassung entschied sich der Gesetzgeber für das Wort "Leiharbeit", das nicht nur diskriminierend ist, sondern auch die gesetzl. Vorgaben des BGB (§ 598) unterläuft, nach dem eine Leihe grundsätzlich kostenlos sein muss - die Zeitarbeitsbranche setzt sich intensiv dafür ein, die Wortwahl zu ändern.
Lobbyismus, auch als Fünfte Gewalt bekannt, ist eine aus dem Englischen übernommene Bezeichnung (Lobbying) für eine Form der Interessenvertretung in der Politik, in der Interessengruppen, die Lobbys, die Exekutive und Legislative durch persönliche Kontakte beeinflussen oder die öffentliche Meinung über die Massenmedien. Offizielle Bezeichnungen sind etwa Interessenvertretung, Public Affairs, politische Kommunikation, Politikberatung und Ähnliches.
MABiS.NeT strebt den Aufbau eines überregionalen Vermittlungs und Nachsorgenetzes zur beruflichen Wiedereingliederung Haftentlassener in NRW an. Damit soll auch das Rückfallrisiko (ehemaliger) Strafgefangener reduziert werden. MABiS.NeT verknüpft das berufliche Qualifizierungsangebot des Strafvollzuges mit externen Ausbildungs und Beschäftigungsangeboten. Dabei zielt die marktorientierte Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration darauf, Gefangene schon in der Haft in Arbeitsplätze oder Qualifizierungen zu vermitteln.
Max Straubinger gehörte von 1978 bis 1994 dem Marktrat von Simbach an und ist seit 1990 Abgeordneter im Kreistag des Landkreises Dingolfing-Landau. Seit 1994 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und hier seit 2002 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe sowie seit Januar 2005 Vorsitzender des Landesgruppenarbeitskreises Arbeit und Soziales; Gesundheit; Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Seit Januar 2006 gehört er außerdem dem Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an.
Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) ist die amtliche Bezeichnung für einen Abgeordneten im Deutschen Bundestag. "Bundestagsabgeordneter" ist eine weitere Bezeichnung. Die Abkürzung MdB wird als sogenannter Namenszusatz ohne Komma hinter den Nachnamen gestellt.
Der Mikrozensus ist eine statistische Erhebung, bei der im Gegensatz zur Volkszählung nur nach bestimmten Zufallskriterien ausgewählte Haushalte beteiligt sind. Die Anzahl der Haushalte wird so gewählt, dass die Repräsentativität der Ergebnisse statistisch gesichert ist. Der Mikrozensus dient dazu, die im Rahmen von umfassenden Volkszählungen erhobenen Daten in kurzen Zeitabständen mit überschaubarem organisatorischem Aufwand zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.
Ein Mindestlohn ist ein in der Höhe festgelegtes, kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. Die Festsetzung erfolgt durch eine gesetzliche Regelung, durch eine Festschreibung in einem allgemeinverbindlichen Tarifvertrag oder implizit durch das Verbot von Lohnwucher. Eine Mindestlohnregelung kann sich auf den Stundensatz oder den Monatslohn bei Vollzeitbeschäftigung beziehen. Neben nationalen Mindestlöhnen gibt es auch regionale Varianten, die sich z. B. auf Bundesstaaten oder Städte beziehen. Eine weitere Erscheinungsform sind branchenspezifische Mindestlöhne.
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ist eine der acht Einzelgewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die NGG wurde 1949 gegründet. Sie vertritt die Interessen der Beschäftigten u. a. aus den Branchen Backgewerbe, Fleisch und Fisch, Getränke, Hotel- und Gastgewerbe, Milch, Süßwaren, Obst und Gemüse, Zucker und Tabak. NGG blickt auf längste Tradition aller deutscher Gewerkschaften zurück, weil eine ihrer Vorläuferorganisationen der 1865 in Leipzig gegründete Allgemeine Deutsche Cigarrenarbeiter-Verein ist. Ende 2008 gehörten der NGG 205.795 Mitglieder an.
Nordmetall (Nordmetall – Verband der Metall- und Elektroindustrie e. V.) ist ein Arbeitgeberverband in Norddeutschland. Er vertritt 255 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nordwestlichen Niedersachsen. Dazu gehören Maschinen- und Schiffbauer, Unternehmen aus Luftfahrt- und Automobilindustrie, Stahlproduzenten genauso wie Spezialisten aus Medizin- und Elektrotechnik. Nordmetall repräsentiert damit eine Schlüsselindustrie des Nordens mit rund 105.000 Beschäftigten.
Beim On-Site-Management arbeiten die Personaldisponenten des beauftragten Zeitarbeitsunternehmens direkt beim Kundenbetrieb vor Ort und bearbeiten alle notwendigen Stellenbesetzungen durch externes Personal.
Dr. Othmar Hill
HILL International
geb. 1948
Kontakt:
mail: hill@hill.co.at
tel: +43 [0]1 796 97 98
fax: +43 [0]1 796 97 98-12
post: A- 1030 Wien, Schwarzenbergplatz 7
web: http://www.hill-international.com
Ausbildung:
* Studium der Psycholgie, Universität Wien mit Schwerpunkt
Testpsycholgie, Wirtschaftspsychologie, Human Resources Management
* Personenzentrierte Gruppenarbeit direkt bei Carl Rogers
* Human Ressourcen Management
Fachgebiet/Tätigkeitsfeld
* 1970: Aufbau des Instituts für Arbeitspsychologie und Leitung des Testpsychologischen Instituts
* 1975: Gründer & Präsident von HILL International – heute 30 Büros in 20 Ländern
* 1998: Gründer und Hauptgesellschafter von HILL Communications
* 1998: Gründung des Institutes für Humanistisches Management
* 1999-2003: Leitung der Sektion Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsychologie im BÖP
* Betriebspsychologische Beratung und Managementbegleitung im HR-Bereich seit mehr als 30 Jahren
* Strategische Planung für multinationale Konzerne, die Wirtschaftskammer in vielen CEE/SEE-Ländern und diversen Unternehmen
* Führungskräfte-Ausbildner und HR-Management für die
Wirtschaftskammer [Internationaler Know-how Transfer] und als
Managementtrainer in KMU’s und globalen Konzernen
* Entwicklung zahlreicher strukturierter Potenzial-analysen, zB HILL_BEST FIT, Berufskompass
* Erfinder des »humanistischen Managements«, sowie Management on Tour, »HILL Window« für Unternehmenskulturen,…
* Spezialist für »Interkulturelles Management«
Referenzen:
* BMW München, Dr. Janssen
* Robert BOSCH AG, Dir. Pölzl
* Österreichwerbung, Gen.-Dir. Oberascher
Publikationen
* Vielfältige Beiträge in Wirtschaftsmagazinen und Tageszeitungen, national sowie international
* Diverse Vorträge, Referate und Podiumsdiskussionen zu den Themen:
Karriereplanung, Reformstaaten, neue Arbeitswelten,
Wirtschaftspsychologie, Strategische Planung etc.
* Bücher:
»Das Ende der Massenmenschhaltung«: Humanistisches Management in
Zeiten rasender Gesellschaften; Akademie Verlag München, 2001
»Das Mittelmäßigkeits-Kartell«: Die Verschwörung der
Kleinkarierten; Co-Autor, Wirtschaftsverlag Langen Müller/Herbig, 1994
Outplacement bzw. Außenvermittlung bezeichnen eine von Unternehmen finanzierte Dienstleistung für ausscheidende Mitarbeiter, die als professionelle Hilfe zur beruflichen Neuorientierung angeboten wird, bis hin zum Abschluss eines neuen Vertrages oder einer Existenzgründung.
Personaldienstleistung ist der Oberbegriff, unter dem sich Dienstleistungen wie Zeitarbeit, On-Site-Management oder Personalvermittlung fassen lassen.
Der Personaldisponent ist Ansprechpartner für Kunden von Vorgesetzter für die Zeitarbeitnehmer. Er koordiniert Anfragen, Einsätze und Anstellungen. Der Personaldisponent gehört zum internen Personal.
Prekarisierung (lat.-fr. prekär; „unsicher, durch Bitten erlangt, widerruflich, schwierig“) bezeichnet die stetige Zunahme der Zahl von Arbeitsplätzen mit geringer Arbeitsplatzsicherheit, niedrigem Lohn, Teilzeitbeschäftigung, befristeten Verträgen und mangelndem Kündigungsschutz. Prekarisierung beschreibt den Prozess der relativen Zunahme von prekären Arbeitsverhältnissen in der nichtselbständigen Erwerbsarbeit.
Die Personalbeschaffung - Recruiting - ist Teil der Personalwirtschaft und befasst sich mit der Deckung eines zuvor definierten Personalbedarfs. Bevor Personal beschafft wird, wird der Personalbedarf in der gewünschten Anzahl, zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort und mit den erforderlichen Qualifikationen ermittelt.
Im Rahmen der Kurzarbeit findet eine Reduzierung der Arbeitszeit statt, die durch das Kurzarbeitergeld aufgefangen wird. Allerdings behält der Arbeitnehmer die kompletten Ansprüche auf Urlaub und Jahressonderzahlungen auch für den Teil der Arbeit, die nicht geleistet wird. Diese Kosten bleiben beim Unternehmen. Außerdem muss das Unternehmen 50 Prozent der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung in den ersten sechs Monaten weiterhin abführen – also Sozialversicherungsbeiträge für nicht geleistete Arbeit zahlen.
Die Reuters Group plc war zuletzt die weltweit größte internationale Nachrichtenagentur mit Hauptsitz in London. Ihr Schwerpunkt waren Wirtschaftsthemen, doch verkaufte sie ähnlich der Deutschen Presse-Agentur oder Associated Press auch andere Nachrichten. Nach Kauf durch und Vereinigung mit der kanadischen Thomson-Gruppe heißt der Konzern seit dem 17. April 2008 Thomson Reuters und hat seinen Hauptsitz in New York.
Das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) ist die Kodifikation des Sozialrechts. 1969 hat der Gesetzgeber mit der Konzeption einer Zusammenfassung von zahlreichen Einzelgesetzen zu einem zusammenhängenden Gesetzeswerk begonnen. Das SGB enthält sowohl Regelungen über die verschiedenen Zweige der Sozialversicherung, die früher in der Reichsversicherungsordnung kodifiziert waren, als auch über jene Teile des Sozialrechts, die als Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln finanziert werden.
Als Stamm-Mitarbeiter werden die Mitarbeiter in einem Kundenbetrieb bezeichnet, die dort angestellt sind. Das Prinzip des equal payment bzw. equal treatment orientiert sich an den Bedingungen, die für diese Stamm-Mitarbeiter mit vergleichbaren Aufgabengebieten gelten.
Unter Synchronisationsverbot versteht man das gesetzliche Verbot, Arbeitsverträge für Zeitarbeitnehmer zeitlich mit der Dauer des bevorstehenden Einsatzes zu synchronisieren. In Frankreich beispielsweise ist dies nicht nur nicht verboten, sondern sogar Pflicht. In diesem Fall spricht man von einem Synchronisationsgebot. Durch die Hartz-Gesetze wurde das Synchronisationsverbot aufgehoben. Es gilt nunmehr, wie für alle anderen Arbeitnehmer auch, das Teilzeit und Befristungsgesetz.
Bei TaBV handelt es sich um "Beschwerdesachen in Beschlussverfahren".
Ein Tarif ist eine Sammlung von festen Bedingungen, insbesondere Preisen, für Leistungen bestimmter Art. Für Waren wird der Begriff seltener verwendet. Solche Bedingungen werden dann Tarif genannt, wenn sie einseitig von einem Anbieter vielen möglichen Vertragspartnern angeboten werden; insbesondere auch, wenn sie einen amtlichen Charakter haben. Das Wort Tarif stammt aus dem Arabischen, es bedeutet Bekanntmachung, Preisliste (zu arabisch ´arrafa, bekanntmachen). Es wurde im Arabischen besonders bei Zolltarifen verwendet, auch die Stadt Tarifa hat daher ihren Namen, weil Sie genau an der Meerenge von Gibraltar liegt und die die Meerenge kreuzenden Schiffsführer dort für das Passieren eine Gebühr entrichten mussten. Auf dem Weg über das italienische tariffa und das französische tarif gelangte es als Lehnwort in die deutsche Sprache.
Für Zeitarbeitnehmer in Deutschland gilt grundsätzlich equal payment. Hiervon kann nur abgewichen werden, wenn ein eigens für die Zeitarbeit abgeschlossener Tarifvertrag zur Anwendung kommt. Diese Möglichkeit nennt sich Tariföffnungsklausel.
Zwischen dem Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) und der Tarifgemeinschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes wurde ein umfangreiches Tarifwerk ausgehandelt, das die Arbeitsbedingungen für die Zeitarbeitnehmer regelt, die von iGZMitgliedsunternehmen beschäftigt werden. Gleiches gilt für Zeitarbeitsunternehmen, die sich an den iGZ-DGB-Tarifvertrag, anlehnen, das heißt ihn anwenden, ohne offiziell iGZ-Mitglied zu sein.
Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) regelt im deutschen Arbeitsrecht das Recht der Teilzeitarbeitsverhältnisse und der befristeten Beschäftigung. Ziel des Gesetzes ist es nach seinem § 1 „Teilzeitarbeit zu fördern, die Voraussetzungen für die Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge festzulegen und die Diskriminierung von teilzeitbeschäftigten und befristet beschäftigten Arbeitnehmern zu verhindern“. Das Gesetz setzt die EG-Richtlinie über Teilzeitarbeit und die EG-Richtlinie über befristete Arbeitsverträge in nationales Recht um.
Das Telemediengesetz (TMG) regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Telemedien. Es ist eine der zentralen Vorschriften des Internetrechts.
Das Telemediengesetz (TMG) regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Telemedien. Es ist eine der zentralen Vorschriften des Internetrechts.
Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) regelt im deutschen Arbeitsrecht das Recht der Teilzeitarbeitsverhältnisse und der befristeten Beschäftigung. Ziel des Gesetzes ist es nach seinem § 1 „Teilzeitarbeit zu fördern, die Voraussetzungen für die Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge festzulegen und die Diskriminierung von teilzeitbeschäftigten und befristet beschäftigten Arbeitnehmern zu verhindern“.
Urlaubsgeld ist ein zusätzliches Entgelt des Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer, das einen Beitrag zu den meist im Sommer anfallenden urlaubsbedingten Aufwendungen darstellt. Zu unterscheiden ist es insbesondere vom Urlaubsentgelt nach § 11 BUrlG, das die Weiterzahlung des gewöhnlichen Lohnes für die Zeit des Urlaubs bezeichnet. Das Urlaubsgeld ist eine Sonderzuwendung (Sonderleistung, Gratifikation im weiteren Sinn) und folgt grundsätzlich den allgemeinen Regeln des Rechts der Sonderzuwendungen.
Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit knapp 30 Mio. Versicherungsverhältnissen in der Bundesrepublik. Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den knapp 590.000 Mitgliedsunternehmen zählen Dienstleistungsunternehmen aus über 100 Gewerbezweigen, wie z. B. Banken und Versicherungen, Zeitarbeitsunternehmen, Unternehmen der IT-Branche sowie Sportvereine.
Die vbw (Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V.) vertritt als Dachverband rund 80 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände sowie 30 Einzelunternehmen in Bayern. Der Dachverband sieht sich als zentraler Ansprechpartner der Politik in Bayern und erarbeitet politische Entscheidungsgrundlagen.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ist der Interessensverband der Investitionsgüterindustrie. Er vertritt rund 3.000 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz: „Verdi“, Wortmarke „ver.di“) ist eine Mitgliedsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 2,2 Millionen Mitglieder (Stand: 31. Dezember 2008) und ist damit die zweitgrößte Gewerkschaft im DGB nach der IG Metall. Ver.di ist die Gewerkschaft der Dienstleistungsbranchen.
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (kurz: „Verdi“, Wortmarke „ver.di“) ist eine Mitgliedsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mit Sitz in Berlin. Sie hat rund 2,2 Millionen Mitglieder (Stand: 31. Dezember 2008) und ist damit die zweitgrößte Gewerkschaft im DGB nach der IG Metall. Ver.di ist die Gewerkschaft der Dienstleistungsbranchen.
Der österreichische Verband Zeitarbeit und Arbeitsvermittlung, kurz VZa, wurde 1995 von Kommerzialrat Adolf Mastny in Wien als repräsentative Dachorganisation der österreichischen Arbeitskräfteüberlasser ins Leben gerufen. Der Verband vertritt die Interessen von Unternehmen, deren Aufgabenbereiche in der Arbeitskräfteüberlassung bzw. in der Arbeitsvermittlung liegen.
WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) ist eine Weiterbildungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit. Ziel ist es, dem drohenden Facharbeitermangel entgegenzuwirken, indem Fähigkeiten zur Beschäftigung der Arbeitnehmer gefördert werden. Die Arbeitnehmer sollen die Möglichkeit bekommen, Teilqualifikationen zu erwerben oder fehlende Berufsabschlüsse nachzuholen, ohne jedoch ihre Arbeit kündigen zu müssen.
Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) ist eine international renommierte Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Sozialwissenschaften. Es wurde 1969 auf Initiative von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen gegründet. Im WZB arbeiten rund 140 deutsche und ausländische Soziologen, Politologen, Wirtschaftswissenschaftler, Historiker, Statistiker, Informatiker und Rechtswissenschaftler. Am WZB wird problemorientierte Grundlagenforschung betrieben. Im Mittelpunkt stehen die westlichen Gesellschaften, Mittel- und Osteuropa sowie China.
ZUBILIS steht für „Zukunft der Bildung im Strafvollzug des Landes NRW“. Gefördert wird die Entwicklungspartnerschaft durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Modernisierungskonzepten im Strafvollzug, mit denen Haftentlassene in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Die Förderung für das Projekt lief 2007 aus, und seitdem wird die Arbeit von der AG Übergangsmanagement weitergeführt.